Noch immer ist die Natur etwas grau und trist, und meine Kamera ruht in ihrem Winterschlaf. Ich verbringe darum meine Freizeit damit, in alten Shootings zu stöbern, versuche, sie neu zu sehen und bearbeite sie entsprechend. Stilfindung ist ein schwieriges Thema und ich sehe es als Herausforderung, meine Art zu fotografieren und zu bearbeiten stets zu verändern. Die folgenden Bilder zeigen meine gute Freundin Tamara und ihre Stute Calira wenige Tage, nachdem Calira in die Schweiz gekommen ist. Sie war (ist ;)) ungestüm, wild, manchmal nicht sehr feinfühlig – ganz besonders in der ersten Zeit. Die Bilder, die ich damals bearbeitet und gezeigt habe waren aber eher die klassischen, harmonischen „Wendy-Bilder“ – denn auch die haben wir, mit etwas Mühe, hingekriegt. Doch vor wenigen Tagen habe ich ein paar zusätzliche Bilder neu bearbeitet und sie Tamara gezeigt, und wir hatten beide den gleichen Gedanken: Eigentlich sind diese Bilder viel authentischer.

Mittlerweile lernt der „Schimmel“, wie wir sie liebevoll nennen, dass wir Menschen nicht wie lästige Fliegen zu behandeln sind und ganz gerne selbst entscheiden, in welche Richtung wir uns bewegen 🙂 Sie entwickelt sich immer mehr zum Traumpferd und somit wären auch die berühmten Wendy-Bilder je länger je mehr gerechtfertigt. Aber trotzdem mag ich diese ein bisschen unkonventionellen Bilder aus dem damaligen Shooting ganz gerne und möchte sie hier zeigen. Viel Spass! 🙂

 


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